COME IN Weekly (KW 18)

06. Mai 2018

Hallo und herzlich willkommen zurĂŒck bei COME IN Weekly, eurer queeren Wochenkolumne! 🙂

Zuerst einmal möchte ich auf den kommenden IDAHOT aufmerksam machen: Der IDAHOT (Internationaler Tag gegen Homo-, Bi- und Transphobie) findet am Donnerstag, dem 17. Mai in Sachsen-Anhalt in Halle, Magdeburg und Stendal statt.

In Halle wird es – organisiert von der Heinrich-Böll-Stiftung Sachsen-Anhalt, der AK Queer und dem bbz Lebensart e.V. – einen Vortrag zum Thema “Von Mama und Mami, extra-Papas und Viertelgeschwistern” an der Martin-Luther-UniversitĂ€t geben, in Magdeburg wird es – organisiert von der AIDS-Hilfe Sachsen-Anhalt Nord e.V., dem CSD Magdeburg und DykeAndGay – am Ulrichplatz verschiedene InfostĂ€nde und RedebeitrĂ€ge geben und in Stendal wird der LSVD Sachsen-Anhalt e.V. vertreten sein und um 17.00 Uhr in der Stendaler Innenstadt den Rainbowflash abhalten.

Falls ihr also Lust habt, euch mit queeren Leuten aus Sachsen-Anhalt zu unterhalten, könnt ihr verschiedenste Leute aus der Community an diesem Tag in diesen drei StÀdten finden!

 

Kommen wir nun zu den queeren Nachrichten dieser Woche:

Hawaii ist nun der 12. Staat in den USA, der die Konversionstherapie fĂŒr Jugendliche verboten hat.

Beide Kammern des Parlaments im US-Bundesstaat Hawaii haben am Freitag ein Verbot von “Therapien” beschlossen, die zum Ziel haben, die sexuelle Orientierung oder GeschlechtsidentitĂ€t von Kindern und Jugendlichen zu “Ă€ndern” – im Senat hatte es nur eine Gegenstimme gegen SB 370 gegeben.

Das Gesetz soll sicherstellen, dass LSBTIQ*-Jugendliche nicht von Ärzt*innen oder Psychiater*innen gefoltert werden, erklĂ€rte der Chef der demokratischen LGBTIQ*-Parlamentariergruppe Michael Golojuch. Über ein Verbot der “Therapien”, das nicht nur fĂŒr Jugendliche gelten soll, diskutiert aktuell der Bundesstaat Kalifornien.

 

Das Medienprojekt queerblick hatte diese Woche den spanischen Kurzfilm “Ein Stern weniger am Himmel” mit deutschen Untertiteln ergĂ€nzt und ihn somit dem deutschen queeren Publikum zugĂ€nglich gemacht, das (noch) nicht fließend Spanisch spricht.

In dem Film geht es Miguel, der sich in seinen besten Freund und Klassenkameraden Lucas verliebt.

Roberto Carlos, der beim Dreh des Films 17 Jahre halt war, spielte nicht nur selbst die Hauptrolle, sondern drehte ebenso den Kurzfilm.

Solltet ihr nun Lust haben, euch den Film einmal anzusehen, könnt ihr ihn hier finden.

 

Eine nicht ganz so erfreuliche Nachricht gibt es aus Kenya:

Dort wurde der Film “Rafiki” verboten. 

Der Film, in dem es um die Liebesbeziehung zweier Frauen geht, wurde vor seiner Premiere beim internationalen Filmfestival Cannes verboten, da er “das Lesbischsein promoten wĂŒrde”. HomosexualitĂ€t ist in Kenya verboten und kann mit bis zu 14 Jahren Haft bestraft werden.

 

 

Und zu guter letzt nochmal Nachrichten aus Amerika:

San Francisco hat einstimmig dafĂŒr gestimmt, das queere Szeneviertel im Westen des Stadtviertels South of Market (SoMa) unter besonderen Schutz zu stellen. Nun ist SoMa ein LGBTIQ*- und Leder-Kulturviertel, was bedeutet, dass GrundstĂŒcke, Einrichtungen oder Orte von historischer Bedeutung besonders vor VerĂ€nderungen geschĂŒtzt werden.

Bereits im vergangenen Monat hatte der Stadtrat beschlossen, die Abfertigungshalle “Terminal 1” des Flughafens von San Francisco in “Harvey-Milk-Terminal” umzubenennen.

 

Coming Out der Woche ist Anne-Marie!

Die PopsĂ€ngerin, die schon als opening act fĂŒr Ed Sheeran gespielt hat, hatte sich diese Woche in einem Interview als bisexuell geoutet und meinte, dass sie möge, wen auch immer sie möge. Sie hatte nie das BedĂŒrfnis, sich deswegen unbedingt zu outen, weil Liebe fĂŒr sie einfach Liebe ist.

 

 

Das wars auch schon fĂŒr diese Woche. 🙂

 

Bis nÀchste Woche,

Min. 🌈

 

Dieser Beitrag kann persönliche Meinung des Autors enthalten, die nicht automatisch die Meinung des Jugendtreffs  COME IN sein muss.

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die queere Sendung aus Magdeburg

jeden 4.Mittwoch im Monat um 18 Uhr eine neue Ausgabe