WEEKLY (KW 48)

03. Dezember 2018

Hallo und herzlich Willkommen zurück zur WEEKLY – eurem queeren Wochenmagazin!

Diese Woche war es relativ ruhig in der queeren Welt, aber ein paar Neuigkeiten konnte ich trotzdem für euch ausfindig machen. Fangen wir also an! 🙂

Die Bischöfliche Akademie Aachen zeigt noch bis zum 19. Dezember die Ausstellung “Verschaff mir Recht!” über den Umgang der katholischen Kirche mit LGBTI-Menschen.

Die von der Initiative Homosexuelle und Kirche (HuK) konzipierte und vom Hilfswerk Misereor verantwortete Schau stellt zehn katholische Christ*innen aus verschiedenen Ländern vor, die von ihrer eigenen Kirche diskriminiert und manchmal sogar kriminalisiert werden. “Religiöse Argumente werden dazu missbraucht, andere Menschen auszugrenzen”, heißt es im Flyer.

Solltet ihr in den nächsten zwei Wochen im Raum Aachen unterwegs sein, schaut doch einfach in der Leonhardstraße 18-20 in der Aachener Innenstadt vorbei.

 

Pünktlich zum Welt-Aids-Tag gab es auch Neuigkeiten aus Deutschland:

Die DAK-Gesundheit beabsichtigt, künftig die Kosten für die sogenannte PrEP zu übernehmen. Das gab die drittgrößte deutsche Krankenkasse mit Sitz in Hamburg am Freitag in einer Pressemitteilung bekannt. Der Verwaltungsrat der Krankenkasse will demnach eine neue Satzungsleistung für die PrEP beschließen.

Die Deutsche AIDS-Hilfe begrüßt den ersten Vorstoß einer großen gesetzlichen Krankenkasse in dieser Richtung. Die DAK-Gesundheit übernehme damit eine wichtige Vorreiterrolle in der HIV-Prävention.

 

Interessantes gab es diese Woche auch aus der Beauty-Welt:

Beim alljährlichen Wettbewerb um den Titel der “Miss Universe” ist erstmals auch eine trans Frau dabei.

Die amtierende “Miss Spanien”, Angela Ponce, landete am Freitag in Bangkok. Die 27-Jährige gehörte zu den ersten Kandidatinnen, die in Thailands Hauptstadt eintrafen. Sie hat bereits angekündigt, sich besonders für queere Kinder einsetzen zu wollen.

 

Seit dieser Woche gibt es in Australien außerdem gleichgeschlechtliche Ampelfiguren!

In Canberra wurden jetzt die ersten gleichgeschlechtlichen Ampelpärchen Australiens installiert – um den Jahrestag des Parlamentsbeschlusses zur Eheöffnung zu feiern.

Insgesamt acht homosexuelle Liebespaare weisen Fußgängern in Braddon, dem Szene-Stadtteil der australischen Hauptstadt, den Weg. Der Standort seit gewählt wurden, weil Bradon der Ort der Feierlichkeiten für die LGBTIQ-Gemeinde von Canberra war.

Die ersten ersten gleichgeschlechtlichen Ampelpärchen gab es übrigens 2015 in Wien! 🙂

 

Das wars dann auch schon für diese Woche!

Denkt dran, euch beim kommenden Winter warm einzupacken 🙂

 

Bis nächste Woche,

Min. 

 

Dieser Beitrag kann persönliche Meinung des Autors enthalten, die nicht automatisch die Meinung des Jugendtreffs  COME IN sein muss.

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